Gerichtsverfahren

Was ist der Vorteil der Mediation im Vergleich zu einem gerichtlich geführten Verfahren?
Was passiert bei einem Gerichtsverfahren?

Jede Partei hat für das anstehende Problem die Idee einer Lösung. Diese Lösung soll mit Hilfe des Gerichtes und der beauftragten RechtsanwältInnen durchgesetzt werden. Der Richter kennt aber weder die betroffenen Personen noch deren Bedürfnisse. Auch die RechtsanwältInnen kennen nur das, was die MandantInnen ihnen sagen. Diese Informationen muss der Rechtsanwalt in einen rechtlichen Rahmen übersetzen. Derjenige, der eine „Lösung“ entscheiden soll, die von allen Beteiligten als DIE richtige angenommen werden kann, ist weit von dem entfernt, was die Beteiligten tatsächlich brauchen.

Die Strategien, die in einem Gerichtsverfahren zur Verfügung stehen, sind begrenzt. Sie erschöpfen sich im Wesentlichen darin, den anderen „schlecht da stehen zu lassen“. Damit ist aber der Kampfmodus schon vorprogrammiert. Die Folge sind: Nerven und Geld werden verschlissen und eines ist sicher:
Es gibt immer einen Verlierer!

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